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BYE BYE FLASH BANNER – GOOGLE FORCIERT KÜNFTIG DIE VERWENDUNG VON HTML5 BANNER

Von 25. August 2015

Google und Adobe haben sich kürzlich zusammengetan um in der kommenden Version des Browsers Chrome, den Akkuverbrauch durch eine voreingestellte Unterdrückung von Flash Inhalten zu minimieren.

Die bereits in der aktuellen Beta-Version von Chrome vorhandene Funktionalität sorgt dafür, dass „nicht zentrale/wichtige“ Flash Inhalte, wie zum Beispiel Banner, auf einer Website vom Browser automatisch pausiert werden. Wichtige Flash Inhalte wie Videos, die mit dem Inhalt der Seite in Zusammenhang stehen, sollen von dieser Neuerung nicht betroffen sein.

html5_vs_flash

  • HTML5 wird künftiger Standard für Banner
  • Google versucht dadurch den Akkuverbrauch zu reduzieren
  • Zusätzlicher Vorteil sind schnellere Ladezeiten von Webseiten
  • Anfang September 2015 ist eine neue Chrome-Version verfügbar
  • Converter namens Swiffy soll den Wechsel von Flash auf HTML5 Banner vereinfachen

Möchte ein Nutzer die pausierten Inhalte dennoch sehen, muss er nun auf den Inhalt klicken um diesen zu starten.

Neue Chrome-Version ab Anfang September verfügbar

Unsere Tests zeigen, dass die aktuelle Beta-Version von Chrome sehr gut unterscheiden kann, ob es sich bei Flash Elementen um Banner oder aber um ein hilfreiches Video handelt. Wie beschrieben, erhofft sich Google dadurch einen geringeren Akkuverbrauch bei portablen Geräten, als auch ein schnelleres Laden von Inhalten einer Seite die Flash Elemente enthält. Anfang September wird der neue Browser als offizielle Version ausgerollt. Anwender die nicht auf Flash verzichten möchten, können das neue Feature deaktivieren. Hierzu findet sich in den Browser-Einstellungen der Menüpunkt „Inhaltseinstellungen“. Um Flash permanent zu aktivieren, sollte die Einstellung wie folgt aussehen:

Google_Chrome_Flash_Plugin

Werbetreibende müssen künftig umdenken

Für Werbetreibende die sich bisher auf Flash für Ihre Bannerkampagnen verlassen haben, sind dies naturgemäß eher schlechte Neuigkeiten. Mediaagenturen verlangen schon jetzt statt Flash-Bannern HTML5-Versionen, um die Ausspielung der Banner sicherzustellen. Da Banner nicht als „zentrale Elemente“ einer Website betrachtet werden, wird die Reichweite künftiger Flash Kampagnen deutlich sinken. Google stellt seinen Nutzern deshalb seit einiger Zeit einen Converter namens Swiffy zu Verfügung, mit dem sich Flash-Dateien in HTML5-Dateien „übersetzen“ lassen. Bei einfacheren Flash-Dateien ist die Konvertierung weitestgehend problemlos und ohne Qualitätsverlust möglich. Bei komplexeren Elementen können Probleme auftreten, weswegen unsere Empfehlung ist alte Flash-Dateien als HTML5 Version nachzubauen.

Neben den bereits beschriebenen Vorteilen wie die schnelleren Ladezeiten und eine bessere Akkulaufleistung zielt Google mit diesem Vorstoß ganz klar auf den mobilen Werbemarkt, der in den letzten Jahren immer wichtiger für „Alphabets Unit G“ geworden ist. Da bisher aber keine mobile Plattform den Einsatz von Flash nativ unterstützt, ist es für Google notwendig künftig auf eine Technologie zu setzen, die plattformübergreifend ausgespielt werden kann. Immerhin plant Google in diesem Geschäftsfeld (http://www.emarketer.com) bis ins Jahr 2016 mit einer Verdopplung des Umsatz auf 34 Milliarden US$.

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Weitere Informationen zu diesem Thema, sowie die aktuelle Chrome-Beta finden sich hier:

Downloadlink zur aktuellen Betaversion von Chrome: Chrome Beta

Das Google-Konvertierungtool: Swiffy

Google Adwords Post zu diesem Thema: Bringing Better Performance to Rich Media on Chrome

Google Chrome Blogeintrag: Better battery life for your laptop

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