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5 Wege mit denen Sie die Absprungrate verringern

Von 26. Oktober 2016

Mithilfe von Web-Analytics mit bekannten Tools wie Google Analytics oder eTracker erhalten Website-, Online-Marketing– und SEO-Verantwortliche wertvolle Einblick in die Nutzung und Performance der Website. Mit KPIs (engl. Key Performance Indicators), die auf den Unternehmens- und Website-Zielen basieren, lassen sich so Strategien entwickeln und der Erfolg von Online-Maßnahmen kontrollieren. Eine der wichtigsten KPIs Ihrer Website ist dabei die Absprungrate (engl. bounce rate).

Die Absprungrate gibt an, ob ein User, nachdem er auf Ihrer Website gelandet ist, dort weiter verweilt oder bereits nach einer Seitenansicht die Sitzung beendet. Sie gibt damit den prozentualen Wert von Usern mit einer einzigen Seitenansicht an. Anhand dieser Definition sollte schnell klar sein, dass eine hohe Absprungrate ein schlechtes Zeichen ist und nicht für die User Experience der Seite oder deren Inhalt spricht. Eine niedrige Absprungrate wird damit zu einem wichtigen SEO-Faktor, der Einfluss auf Ihr Suchmaschinen-Ranking nimmt und über die Performance Ihrer Website bestimmt.

Eine hohe Absprungrate ist jedoch kein Grund zur Verzweiflung. Ganz im Gegenteil signalisiert sie damit lediglich Optimierungspotenziale. Im Folgenden möchten wir Ihnen 5 Wege zeigen, mit denen Sie Ihre Absprungrate in den Griff bekommen können.

1. Sprechen Sie die richtige Zielgruppe an

Unabhängig davon wie gut Ihre Website hinsichtlich Design, User Experience, Inhalten oder Angeboten jeglicher Art auch sein mag: Wenn Sie damit die falsche Zielgruppe ansprechen, werden Sie es nicht schaffen Ihre Absprungrate zu reduzieren. Überlegen Sie genau, wen Sie mit Ihrer Website erreichen wollen und über welche Kanäle diese Zielgruppe anzusprechen ist. Wenn Sie es schaffen eine Zielgruppe zu finden, für die Ihre Website und deren Content relevant ist, wird Ihre Absprungrate von ganz alleine sinken.

2. Achten Sie auf leicht verständlichen Content

Das Internet ist voll von Seiten die vor Content nur so überquellen und es dem Leser nicht einfach machen, diesen zu erfassen und zu verarbeiten. Achten Sie deshalb darauf Ihren Inhalten Struktur zu verleihen, beispielsweise durch Abschnitte und Aufzählungen. Unterstützen Sie Ihre User und reduzieren Sie die Absprungrate indem Sie leicht verständliche und durch multimediale Inhalte, wie Bilder und Videos angereicherten Content bieten. Auf diese Weise überfordern Sie Ihre Website-Besucher nicht und schaffen es, wichtige Botschaften zu vermitteln.

3. Definieren Sie eine User Journey

Die Navigation Ihrer Website sollte den User stets dabei unterstützen sich intuitiv durch die Seite zu bewegen, um seine Ziele zu verfolgen, sei es im Bezug darauf einen Kauf abzuschließen, Informationen zu finden oder einfach nur Zeit totzuschlagen. Achten Sie darauf, dass sich der User stets bewusst ist, wo er sich gerade auf der Seite befindet und welche nächsten Schritte zur Verfügung stehen. Wichtig sind hierbei auch interne Verlinkungen, die den User zu weiteren relevanten Themen leiten und Ihm die Möglichkeit geben, Informationen zu vertiefen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit Ihre Besucher entlang der Website-Struktur zu führen. Indem Sie sie animieren zu verweilen, erreichen Sie gleichzeitig eine niedrigere Absprungrate.

4. Stören Sie Ihre User nicht unnötig

Ihr Ziel sollte es stets sein, die Aufmerksamkeit der User durch ansprechende Inhalte und relevante Informationen zu gewinnen. Vermeiden Sie daher störende Elemente, wie beispielsweise Pop-ups. Elemente wie diese können die User Journey unterbrechen und verleiten dazu die Sitzung frühzeitig abzubrechen. Wenn Sie es schaffen unnötige Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren, senken Sie auch das Risiko den User zu schnell verlieren.

5. Optimieren Sie die Seite für Mobilgeräte

Immer häufiger steuern User Websites über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets an. Sollte Ihre Website nicht für den kleinen Screen optimiert sein, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der User seine Sitzung abbricht und die Absprungrate steigt. Durch responsive Design gewährleisten Sie, dass Ihre Website auf allen Geräte optimal dargestellt wird und für den Besucher usable ist. Der positive Nebeneffekt: Neben der Reduzierung der Absprungrate fördert eine mobiloptimierte Seite direkt Ihr Ranking in Google. Eine mobile Website-Version ist ein direkter SEO-Faktor und wird zukünftig bedingt durch einen mobilen Google-Index an weiter Bedeutung gewinnen!